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23.05.2016, 10:21 Uhr | Junge Union Brandenburg
Angst vor Kriminalität in Brandenburg steigt
Wohnungseinbrüche auf dem Vormarsch
Der Deutschlandtrend in Sachen organisierte Kriminalität und Wohnungseinbrüche macht auch vor Brandenburg keinen Halt. Das Vertrauen in den Staatsapparat hat in den letzten Jahren stark gelitten. Insbesondere der ersichtliche Anstieg der Wohnungseinbrüche, insbesondere im Speckgürtel, führe nicht zu einer gegenteiligen Entwicklung. Vermutlich sind Diebesbanden aus Osteuropa, die Beschaffungskriminalität von Einzeltätern mit regionalem Zusammenhang sowie das in Deutschland organisierte Verbrechen in Brandenburg dafür verantwortlich. Dies hat retrospektiv zu einem erheblichen Verlust in das Vertrauen des Staates geführt. Insbesondere die vernichtend schlechte Aufklärungsquote von 16,7 Prozent sollte uns zu bedenken geben.
„Ich gehe davon aus, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der steigende Kriminalitätstrend mit Bezug zu Wohnungseinbrüchen in Brandenburg sich drastisch zuspitzen wird“, sagte der Kommissionsleiter für Innere Sicherheit der Jungen Union Brandenburg, Martin Wonneberger. „Insbesondere das Verschließen der Augen vor der Kriminalitätsrealität durch den Innenminister Schröter macht mich wütend“, so Wonneberger weiter.
 
Opferverbänden sowie Studien zufolge leiden Opfer von Kriminalität noch Monate sowie teilweise Jahre unter den Erfahrungen. Speziell bei Verbrechen mit Bezug zu Wohnungseinbrüchen führte dieser Eingriff in die individuelle Privatsphäre zu gesundheitlichen Einschränkungen bei den Betroffenen. Die Junge Union Brandenburg fordert deshalb die Landesregierung auf, dass Sicherheitsgefühl bei den Bürgern wieder zu stärken und massive Fehler der Polizeireform zu korrigieren - besonders den Personalabbau. Unsere märkische Heimat braucht verantwortungsvolle Politiker mit frischen Ideen. Auch mit Hinblick auf den Demographischen Wandel müssen wir Brandenburg attraktiver für jüngere Generationen machen.